Am Doppelspiel-Wochenende ging es für die U14W um die vorzeitige Meisterschaft. Am Samstag wartete mit dem SV Böblingen eine Pflichtaufgabe für die Tabellenführerinnen. Das Hinspiel konnte man bereits deutlich mit 79:17 gewinnen. Entsprechend selbstbewusst starteten die VfLerinnen in die Partie und entschieden diese quasi schon im ersten Viertel. Mit 31:3 ließ man von Beginn an keinen Zweifel, wer die Punkte mit nach Kirchheim nehmen würde.
Die Kirchheimerinnen nahmen anschließend den Fuß vom Gas, Trainerin Letizia Schinko wechselte munter durch und schonte Kräfte für den zweiten Spieltag am Sonntag. Am Ende stand dennoch ein deutlicher 85:31-Erfolg.
Am Sonntag stand dann die weitaus spannendere Partie an: Kirchheim, mit 12:0 Siegen auf Platz eins, traf auf Heidenheim (8:2) auf Tabellenplatz zwei. Das Hinspiel konnten die Kirchheimerinnen zwar deutlich mit 72:39 gewinnen, damals jedoch ohne deren Topscorerin, die in den übrigen Partien im Schnitt 26 Punkte erzielte. Es deutete sich also eine enge Begegnung an, und die Devise war klar: Eine Niederlage mit weniger als 33 Punkten würde zur Meisterschaft reichen.
Diese Aufgabe schien auf dem Papier machbar, in der Realität lag man jedoch nach dem ersten Viertel bereits mit 14:28 zurück – knapp die Hälfte des Polsters war aufgebraucht. Zur Halbzeit wuchs der Rückstand sogar auf 30:47 an.
Dann schien jedoch der Knoten geplatzt zu sein: Die Kirchheimerinnen drehten auf, erarbeiteten sich immer wieder gute Chancen und verkürzten mit einem 20:13 im dritten Viertel den Rückstand. Motiviert durch die Aufholjagd hielt man auch im Schlussabschnitt das Tempo hoch und kam eine Minute vor Schluss sogar auf vier Punkte heran. Heidenheim behielt jedoch die Nerven und gewann verdient mit 76:70.
Trotz der Niederlage sichern sich die Kirchheimerinnen den Bezirksmeistertitel sowie die Einladung zum BBW-Pokal im April in Albstadt. Dort kämpfen sie gegen die anderen drei Bezirksmeister um den Pokalsieg.
Es spielten:
Gegen Böblingen: Brenz (6), Jachmann (42), Jelenkovic (4), Mascolo (1), Obimba (9), Ohlsen (2), Solmaz(2), Stübs (2), Villamar Ruiz (17)
Gegen Heidenheim: Brenz (4), Jachmann (24), Jelenkovic (18), Mascolo, Obimba (8), Ohlsen (4), Villamar Ruiz (12)