Kirchheim Knights

U12 Koop Team | Kirchheim-Nürtingen vor Lernphase – zwei Spiele, viele Erkenntnisse und ein klarer Blick nach vorne

Die U12 von Kirchheim-NĂĽrtingen blickt auf zwei herausfordernde Rundenspiele zurĂĽck, aus denen zwar keine Siege hervorgingen, die dem jungen Team aber wichtige Erkenntnisse fĂĽr die weitere Entwicklung geliefert haben.

Am 24.01.2026 empfing die Mannschaft die Backnang Blue Cools zum Heimspiel. Wie bereits im Vorfeld zu erwarten, reisten die Backnanger mit ihren Top-Spielern an und machten von Beginn an viel Druck. Kirchheim-Nürtingen war ebenfalls gut besetzt und hielt in der Anfangsphase ordentlich dagegen. Doch nach gut einer Hälfte wurde deutlich, dass an diesem Tag gegen die individuelle Qualität der Gäste kaum etwas auszurichten war. Die Intensität blieb hoch, doch der Spielverlauf ließ erkennen, dass es schwer werden würde, das Spiel noch zu drehen.

Ein sehr ähnliches Bild zeigte sich eine Woche später beim Auswärtsspiel gegen den MTV Stuttgart. Die Kirchheimer Jungs reisten diesmal nur mit acht Spielern an und mussten zudem auf wichtige Leistungsträger verzichten. Dennoch gelang es über weite Strecken, das Spiel offen zu gestalten. Was erneut fehlte, war die Konstanz bis zum Schlusspfiff. Besonders in der zweiten Hälfte ging die klare Linie verloren, das Spiel wurde hektisch und zu unstrukturiert.

Trainer Florian MĂĽller sprach diesen Punkt nach der Partie offen an:
„Wir schaffen es aktuell nicht, unseren Gameplan bis zum Ende durchzuziehen – vor allem ab der zweiten Hälfte. Dann wird es wild, und jeder versucht, mit dem Kopf durch die Wand Punkte zu machen.“


Genau hier liegt der nächste Entwicklungsschritt für das Team. Basketball ist ein Mannschaftssport, und Siege entstehen dann, wenn alle gemeinsam einen Plan verfolgen – auch dann, wenn es schwer wird oder man zurückliegt.

Müller kündigte deshalb an, im Training klare Schwerpunkte zu setzen und die Umsetzung der Spielidee konsequenter einzufordern. Das Training wird gezielt angepasst – möglicherweise auch etwas strenger –, damit besprochene Abläufe im Spiel länger und verlässlicher eingehalten werden. Klar ist aber auch: Die Gegner verfügen häufig über körperlich überlegene und ältere Spieler, ähnlich wie man sie aus der Oberliga kennt. Genau an diesen Herausforderungen kann und wird die Mannschaft langfristig wachsen.

Die Moral im Team hat durch die letzten Ergebnisse zwar etwas gelitten, und die Köpfe hängen derzeit ein wenig. Doch gerade jetzt gilt es, zusammenzubleiben, weiter hart zu arbeiten und an sich zu glauben. Entwicklung verläuft nicht geradeaus – sie besteht aus Höhen und Tiefen.

Bereits am kommenden Wochenende bietet sich die nächste Chance: Dann geht es gegen die Ludwigsburger, die in der Hinrunde sportlich besiegt werden konnten. Grund genug, wieder hoch motiviert in die Partie zu gehen, den Gameplan konsequent umzusetzen – und mit etwas Offensivglück vielleicht den nächsten Sieg einzufahren.

Der Weg ist klar. Jetzt heiĂźt es: dranbleiben, lernen und gemeinsam wachsen.