Nach dem Dämpfer der Vorwoche mit der klaren 61:81 in Kirchentellinsfurt war das Team VfL-4 („Die Dritte“) am Sonntagfrüh um 10.00 Uhr in der Eduard-Mörike-Halle gegen den Mittelfeld-Kandidaten Lokomotive Göppingen 3 (bisher 2:3 Siege) auf Wiedergutmachung aus. Das erwies sich aber als deutlich schwerer als vermutet!
Die jungen Göppinger trafen von der 3er-Linie, vor allem aus der Ecke, traumwandlerisch sicher. Beim 7:13 (6.) und drei kassierten 3ern nahm Spielertrainer Uli Tangl eine Auszeit und stellte von 2-1-2 auf 3-2-Zone um. Lok-Topscorer Giannini traf dann noch einen Fernwurf von vorne, doch die Dritte kam bis zum Viertelende durch jeweils fünf Punkte von Tangl und Julian Frey auf 18:20 heran.
Göppingen blieb scharf und erhöhte auf 21:29 (13.), offensiv konnte nur Frey dagegenhalten – Luis Eckert war durch Magen-Darmprobleme gehandicapt, Kiri Engonidis klebte bei vielen hart erarbeiteten Aktionen unterm gegnerischen Korb das Pech an den Fingern. Beim 29:29 (16.) war so wenigstens der Ausgleich hergestellt, doch die Gäste ließen sich kaum beeindrucken und kamen so über das 29:35 (19.) zum 33:38 zur Pause. Das dritte Viertel dominierten dann zunächst Eckert und Engonidis: Sieben Punkte der beiden „Bigs“ führten zur 40:38-Führung (23.) – bevor der nächste schlechte Lauf geschah: nach sechs (!) Minuten ohne Korberfolg erlöste beim 40:51 (28.) Frey seine Jungs mit einem 3er zum 43:51, mit Eckerts 45:51 kehrte die Hoffnung zurück.
Im letzten Viertel vertraute Tangl seinen Starting Five. Was sich auszahlte, trotz Erschöpfung nach reichlich gespielten Minuten! Acht Minuten vor dem Ende traf Giannini den vorletzten (von elf!) Göppinger 3ern (49:56), der Rest gehörte der „Dritten“! Frey schaffte endlich wieder die Führung (57:56, 34.), Gianninis endgültig letzter 3er zum 62:61 bedeutet das letzte „enge“ Resultat. Der weiter unglaublich wühlende Engonidis, Frey und Eckert waren nun nicht mehr zu halten, sie sorgten für den finalen 14:5-Lauf bis zur Schlusssirene und dem 76:66.
Jetzt ist erstmal Pause, dann wartet das Auswärtsspiel beim ungeschlagenen Tabellenführer KSG Eislingen am 30. November.
VfL: Blodau, Dietz (7/1), Eckert (14), Engonidis (24), Foehl, Frey (26/3), Gücyeter, Hütten, Nowak, Tangl (5)